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Fernstudium in China: MBA-Student Mark Guist

Ein Fernstudium der AKAD University ist flexibel planbar und nicht ortsgebunden. Somit kann man auch ganz einfach vom Ausland aus studieren. So macht es beispielsweise Mark Guist, der noch bis Ende August 2022 in China lebt. Er erzählt uns aus seinem Leben und Lernen in Foshan im Süden Chinas, von dem Einfluss der Pandemie auf seine Studienentscheidung und warum er diese keineswegs bereut.

Herr Guist, dass Sie Ihren Auslandsaufenthalt nutzen, um den MBA General Management – Digital Business zu machen, war das so geplant?

Wir sind ja hier in China, weil meine Frau ein interessantes Job- und Entwicklungsangebot ihres Arbeitgebers erhalten und angenommen hat. Dass ich nun den MBA mache, ist auch der Corona-Pandemie zu verdanken. Ich habe versucht in China zu arbeiten, doch leider machte mir die Pandemie einen Strich durch die Rechnung. Der Erhalt eines Arbeitsvisums wurde seit Januar 2020 extrem erschwert.

Warum haben Sie sich schließlich für die AKAD University entschieden?

Es gab einige Restriktionen, die ich bei der Wahl meines Studiums beachten musste. Zum einen konnte ich keine verpflichtenden Präsenztermine wahrnehmen. Das wäre von China aus viel zu teuer und umständlich gewesen. Die AKAD University bietet alles online an, sogar die Klausuren. Ich habe festgestellt, dass viele andere Fernunis diese digitalen Leistungen nicht anbieten. Außerdem wollte ich unbedingt meine beruflichen Kenntnisse vertiefen und etwas studieren, das ich in Zukunft anwenden kann und mich für zukünftige Arbeitgeber interessant macht. Das Angebot der AKAD mit dem MBA General Management – Digital Business passte da perfekt ins Profil.

Wie war Ihr Werdegang bis zum Beginn Ihres AKAD-Studiums? Und was möchten Sie mit dem Studium erreichen?

Ich habe Marketing Management studiert und arbeitete, bis ich nach China bin, als Head of Marketing bei einem kleinen Mittelständler. Das Unternehmen ist im Mobilitätssektor tätig und es passiert dort gerade digital sehr viel. Mit dem MBA General Management – Digital Business möc hte ich mich auf eine Führungslaufbahn vorbereiten und mein Wissen im digitalen Bereich erweitern.

Haben Sie Sie Erfahrungen in der Studienplanung gemacht, die Sie mit anderen Studierenden teilen möchten?

Meiner Erfahrung nach macht das Betreuungspersonal einen hervorragenden Job. Wenn ich Fragen oder mal ein Problem hatte, wurde mir immer gut geholfen. An dieser Stelle Danke dafür! Ansonsten hätte ich einen Tipp: Es ist immer hilfreich, alle Musterklausuren und die Kontrollfragen der Studienbriefe durchzuarbeiten.

Wie sieht Ihr Alltag samt des Studiums aus?

Zurzeit habe ich viel Freizeit, was im Grunde auch mal nicht schlecht ist. Ich lerne zwei Mal die Woche Chinesisch, schreibe die meiste Zeit an meiner Masterarbeit und treibe viel Sport. Am Wochenende erkunden wir gemeinsam mit meiner Frau und ein paar Freunden die Stadt und die Umgebung.

Welche Erfahrungen haben Sie bisher gemacht, also über die Schwierigkeiten ein Arbeitsvisum zu bekommen Hinaus. Wie ist das Leben in Südchina so?

Unser Leben hier in China ist vom Standard her recht gut. Über chinesische Online-Shops kann man sich so gut wie alles bestellen, sogar Glühwein vom Nürnberger Christkindlmarkt. Die kulturellen Unterschiede zu Deutschland sind schon extrem, eigentlich unvorstellbar, wenn man es nicht selbst mal für längere Zeit erlebt hat. Die chinesischen Ballungszentren wie Beijing, Shanghai oder auch Guangzhou sind sehr modern und haben viele schicke Ecken und den besonderen Flair einer Megacity. Man sieht gefühlt alle zehn Minuten einen Lamborghini, Porsche oder Ferrari auf den Straßen. Diese Megacitys sind schon sehr westlich, was natürlich auf Kosten der chinesischen Kultur, Architektur und Traditionen geht. Wenn man allerdings ins ländliche China schaut, fehlen meist die grundlegendsten Dinge wie Strom fließend Wasser oder auch Schulen. Die Menschen dort sind schon extrem arm.

Und im täglichen Miteinander?

Man tappt anfangs in viele Fettnäpfchen – die einem aber schnell verziehen werden. Die Chinesen, so ist mein Eindruck, mögen Deutschland. Und wenn man sagen kann, das man aus Deutschland kommt, ist man sofort sympathisch. Alles in allem sind meine Frau und ich sehr froh über diese Erfahrung, die wir hier machen dürfen. Aber wir freuen uns schon darauf, bald zurück in unserer Heimat zu sein und unsere Familien und Freunde wiederzusehen.

Gut zwei Drittel ihres Aufenthaltes sind vorbei. Und Sie sind inzwischen auf der Ziellinie des MBA. Würden Sie sich wieder für ein Fernstudium entscheiden?

Für mich ist das Fernstudium ideal. Allerdings bin auch nicht der Typ, der in Lerngruppen lernt oder netzwerkt. Es gab zwei, drei WhatsApp-Gruppen mit ein paar Kommilitonen. Die waren hilfreich, da man sich bei Fragen schnell gegenseitig unterstützen konnte. Sollte ich mich dazu entscheiden einen zweiten Master zu machen, dann wieder nur per Online-Fernstudium.

Lieber Herr Guist, danke für Ihre Einblicke und alles Gute für den Endspurt Ihres MBA-Studiums!

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