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Innovative Antwort auf Krisenzeiten: Mini-MBA

Der Mini-MBA Digital Business Management – eine Innovation als Antwort der AKAD auf die Herausforderungen von Unternehmen während und nach Corona.

Wie Sie Problemlösungen bei Fachkräftemangel, Vertriebsherausforderungen, Produktionsherausforderungen, Datenanalysen oder Führungskräfteherausforderungen mithilfe des neuen digitalen Mini-MBA durch Experten der AKAD begleiten lassen können, zugleich Ihr Netzwerk erweitern und wichtige Voraussetzungen für eine spätere Anrechnung auf einen MBA-Studiengang an der AKAD erwerben können: ein Gespräch mit Simone Eckerle, Leiterin des Instituts für Weiterbildung an der AKAD University und Markus Grottke, Prorektor für Innovation und Duales Studium.

Einzigartiges Weiterbildungsangebot

Frau Eckerle, was ist der neue Mini-MBA Digital Business Management – was zeichnet ihn aus und warum ist er im Vergleich einzigartig?

Simone Eckerle
Simone Eckerle

Simone Eckerle: Mit diesem Angebot haben wir letztendlich die Stärke der AKAD digitaler Pionier zu sein und gleichzeitig 60 Jahre Erfahrung in der Fernlehre aufzuweisen, optimal miteinander verzahnt. Normalerweise sind Angebote eines Mini-MBA auf kurze Präsenzphasen ausgelegt. Das alles ging und geht mit Corona nicht. Da lag es nahe, unsere langjährigen Stärken und in den vergangenen Jahren massiv ausgebauten Kompetenzen im Bereich der digitalen Lehre in einem Alternativangebot zusammenzuführen, das es erlaubt, einen Mini-MBA vollständig online zu absolvieren. Gleichzeitig hat gerade die Digitalisierung als Lösungsansatz in der Coronazeit massiv an Bedeutung gewonnen. Unternehmen suchen nunmehr das Korridorthema „digitale Lösungen“ mit einer viel stärkeren Fokussierung. Und genau hier haben wir ja in den vergangenen Jahren hochqualitative Angebote entwickelt. Diese lassen sich auch in der Weiterbildung nutzen.

Das hört sich gut an. Herr Grottke, als inhaltlicher Entwickler dieses Weiterbildungsangebots: Könnten Sie noch einmal genauer definieren, was “Mini-MBA” bedeutet? Handelt es sich dabei um einen tatsächlichen MBA?

Markus Grottke: Nein, ein MBA ist ja ein vollständiger Studiengang und auch eine akademische Berufsbezeichnung. Es wäre unpassend, die Weiterbildung als solche zu sehen oder sich derart falsche Meriten auf die Fahnen zu schreiben. Wer primär einen MBA möchte, der sollte sich lieber sofort in einen unserer MBA-Studiengänge einschreiben. Aber: Es handelt sich um konkrete Lehreinheiten (Module), welche tatsächlich auf MBA-Niveau sind. Darum können sie auch auf MBA-Studiengänge, z. B. meinen Digital Management & Leadership MBA vollständig inhaltlich angerechnet werden. Man verliert also keine Zeit, wenn man später doch einmal einen MBA machen möchte. Und die Weiterbildung enthält typische Bestandteile von MBAs wie z. B. den Aspekt der Vernetzung und Kollaboration. Es ist eben ein Mini-MBA – das trifft es ganz gut.

Konkrete Qualifikation, echter Benefit

Simone Eckerle: Der Mini-MBA richtet sich darum auch ganz klar an eine andere Zielgruppe, nämlich diejenigen, die von vornherein aufgrund ihrer Führungstätigkeit ein Studium nicht in Betracht ziehen, weil sie zeitlich zu belastet sind. Gleichzeitig ist ein Mini-MBA auch für strapazierte Budgets von Unternehmen in der Weiterbildung eine tolle Alternative: So kann man Führungskräfte für die Digitalisierung auch in Zeiten knapper Weiterbildungsbudgets konkret qualifizieren und ihnen einen echten Benefit bieten. Und das eben in vergleichsweise kurzer Zeit – und zwar in neun bis zwölf Monaten.

Was verbirgt sich nun konkret hinter dem Mini-MBA Digital Business Management?

Markus Grottke: Wir haben uns bei der Ausgestaltung des Mini-MBAs ganz konkret einerseits an zentralen Merkmalen eines MBA orientiert und andererseits an den Druckstellen, von denen wir wissen, dass sie Unternehmen im Moment sehr beschäftigen.

Was sind die zentralen Merkmale eines MBA?

Prof. Dr. Markus Grottke
Prof. Dr. Markus Grottke

Markus Grottke: Nun ja. Von einem MBA erwartet man einerseits Vernetzung über Unternehmen hinaus. Darum gibt es als Einstiegsmodul eine digitale Orientierungswerkstatt. In dieser setzen sich die Teilnehmer fachübergreifend und in Teams mit dem wissenschaftlichen Arbeiten im Fernstudium im digitalen Zeitalter auseinander und lernen beispielsweise verschiedene Kollaborationstools kennen. Sie haben die Möglichkeit, sich mit anderen Teilnehmern zu vernetzen und von der Interdisziplinarität verschiedener Branchen zu profitieren. Gerade in der Corona-Zeit haben wir ja alle gemerkt, wie wichtig auch die digitale Vernetzung ist. Weil eben die physische Vernetzung nicht möglich war in den vergangenen Monaten.

Und die Druckstellen?

Markus Grottke: Der Mini-MBA ist auf ein konkretes Problem zentriert, welches mit der Digitalisierung einhergeht. Und er ermöglicht im Aufbau dieses Problem sukzessive – und begleitet von Experten der AKAD University – zu lösen. Es geht in den Modulen Digital Management, Digital Innovation & Business Modelling, Digital Transformation und Digital Business sukzessive darum, die Teilnehmer zur eigenen Ideenfindung, zur Implementierung und zur Reflexion der eigenen Lösung zu befähigen. Und immer wird dies von AKAD-Experten mit fruchtbaren Perspektiven bereichert, die sie über den eigenen Tellerrand hinausschauen lassen. So entsteht eine viel reflektiertere Problemlösung, als dies der Fall wäre, wenn das allein im Unternehmen erarbeitet wird. Kurz gesagt: Man lernt eine digitale Transformation erfolgreich zu managen.

Digital und passgenau

Und wie passt der digitale Mini MBA zur AKAD-Strategie der Digitalisierung?

Markus Grottke: Hier passt er einfach wunderbar. Wir haben uns schließlich Digitalisierung und digitale Bildung auf die Fahnen geschrieben. Und dafür stehen wir. So ermöglicht dieses Angebot, noch passgenauer und kleinteiliger auf die Bedürfnisse von Unternehmen und Mitarbeitenden einzugehen, sozusagen zu personalisieren. Und das genau ist ein Kernbestandteil erfolgreicher Digitalisierung.

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